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Unfallversicherung – gute Leistungen, aber oft fehlerhafte Berechnungen und Verfügungen

Aktualisiert: 4. Aug.




















In der Schweiz sind sämtliche Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gegen die Folgen von Unfall bei einer Unfallversicherung, oft die SUVA, obligatorisch versichert. Ziel der Unfallversicherung ist primär eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.


Die Unfallversicherungen lassen den Betroffenen meist viel Zeit für die Genesung und zeigen sich mit der Erbringung von Taggeldern und Heilungskosten nicht selten sehr grosszügig. Das ist eine tolle Errungenschaft in der Schweiz.


Die Leistungen stellen die Unfallversicherungen dann ein, wenn die Unfallfolgen bzw. die Unfallkausalität weggefallen ist (conditio sine qua non) oder aber ein vorbestandener krankhafter Gesundheitszustand ohnehin eingetreten wäre (status quo sine). Dann stellen sich oft komplexe medizinische und rechtliche Fragen. Bei der Nahtstelle von Medizin und Recht kann sich der Beizug eines spezialisierten Rechtsanwalts lohnen. Die Tätigkeit des Anwalts liegt darin, den medizinischen Sachverhalt in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten einzuordnen. Im Streitfall entscheidet das Gericht anhand der medizinischen Beweise (Arztberichte, Abklärungen vor Ort etc.). Bleibt der medizinische Sachverhalt unklar, beauftragt das Gericht die Unfallversicherung mit der Einholung eines Gutachtens, um den medizinischen Sachverhalt abschliessend zu klären.

Ist der medizinische Sachverhalt gar nicht strittig, prüft die Versicherung, ob der Anspruch auf eine UVG-Rente und eine Integritätsentschädigung gegeben ist.


Bereits bei der Berechnung die Invaliditätsgrades bei UVG-Renten schleichen sich nach meiner Erfahrung nicht selten Berechnungsfehler ein.

Selbst kleinere Berechnungsfehler können entscheidend darüber sein, ob eine Rente oder zumindest eine Teilrente (z.B. 20%-Rente) ausgesprochen wird. UVG-Renten werden lebenslang ausbezahlt und auch ins Ausland portiert, es geht daher um die Existenz.


Die Berechnung der Integritätsentschädigung erfolgt anhand der sogenannten SUVA-Tabellen. Diese Tabellen legen ungefähr fest, was wie viel bei welcher Körperschädigung bezahlt wird. Dabei haben die Unfallversicherer bei unklaren Verhältnissen (z.B. mehrere Einschränkungen) einen gewissen Ermessenspielraum. Auch werden teilweise Sachen übersehen ungenügend gewürdigt. Da es hier meistens um viele Tausend Franken geht, kann sich die anwaltschaftliche Überprüfung sehr lohnen.

Eine erste Spezialisierung in diesem Bereich habe ich beim Rechtsdienst der sozialen Dienste der Stadt Zürich (SOD) gemacht, welche ich danach bei Prof. Dr. iur. Hardy Landolt noch vertieft habe. Nun nach fast zehnjähriger Anwaltstätigkeit bei unzähligen Beschwerdeverfahren in diesem Bereich bringe ich die erforderliche Erfahrung zur raschen und effektiven Beratung oder Interessenvertretung mit. Ich scheue mich auch nicht, mit den behandelnden Ärzten eng zusammenzuarbeiten, was in der Praxis eine Gratwanderung sein kann.


Sie sind bei mir gut beraten. Möchten Sie den Entscheid Ihrer Unfallversicherung prüfen lassen?


Gerne erwarte ich Ihre Kontaktaufnahme und stehe Ihnen mit meiner 15-jährigen Berufserfahrung als selbstständiger Rechtsanwalt sowie als nebenamtlicher Richter zur Verfügung. Profitieren Sie von dieser Erfahrung. Sie finden die Kontaktdaten den ersten Schritt, nämlich das Kennenlerngespräch mit der Prüfung der Sach- und Rechtslage, auf der Homepage.



lic. iur. Oliver Streiff, Rechtsanwalt in Glarus, Freienbach SZ und Zürich, Experte in Strassenverkehrsrecht

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