Haftpflichtrecht inkl. Opferhilfe

Ein schädigendes Ereignis mit finanzielle Konsequenzen für die Zukunft kapitalisieren?
 

Mehr als nur Anwalt

Allgemeine Haftpflicht

Im Schweizer Haftpflichtrecht gilt der Grundsatz, dass geschädigte Personen finanziell so zu stellen ist, wie wenn das schädigende Ereignis nie stattgefunden hätte (Differenztheorie). Bei Personenschäden ist neben der finanziellen Einbusse eine Genugtuungsleistung als Schmerzensgeld für die erlittene Unbill zu leisten. Schadenersatz setzt neben einem finanziellen Schaden stets einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang sowie je nach Ausgestaltung der anwendbaren Haftnorm auch ein Verschulden des Schädigers voraus (materielle Haftungsvoraussetzungen). Wie und von wem Schadenersatz geltend gemacht werden kann (formelle Haftungskriterien), hängt vom Haftungssubjekt ab. Je nachdem, ob eine private Personen schadenersatzpflichtig ist oder eine Versicherung oder der Staat zuständig ist, gestaltet sich die Vorgehensweise unterschiedlich.

Schadenserstaz

Wird die Haftung an sich anerkannt, stehen Fragen rund um die Schadenberechnung und Schadenzumessung im Vordergrund. Hier ist bereits Vorsicht geboten. So wissen geschädigte Personen bei einem Körperschaden oft gar nicht, welche Schadenersatzposten überhaupt geltend gemacht werden können. Hat das schädigende Ereignis zudem weitrechende finanzielle Konsequenzen für die Zukunft, muss der Schaden für die Zukunft kapitalisiert werden. Bei Sachschäden stehen Fragen rund um den Zeitwert des geschädigten Gegenstandes im Vordergrund, was sich als problematisch erweisen kann, wenn Belege über die Anschaffung fehlen oder der Wert des zerstörten Gegenstandes geschätzt werden muss. Sofern ein Eigen- oder Drittverschulden im Raum steht, stellen sich ferner Fragen zur Haftungseingrenzung bzw. –herabsetzung.

 

Es ist in all diesen Fällen völlig normal, dass seitens der geschädigte Person regelmässig eine Überforderung vorliegt. Es kommt hinzu, dass etwa Versicherungen einen Wissensvorsprung haben, sie machen ja nichts Anderes, was in der Schadenregulierung zum Nachteil gereicht. Es empfehlt sich daher, einen spezialisierten Anwalt beizuziehen. Wichtig bei Personenschäden ist zu wissen, dass Haftpflichtversicherungen wegen der Komplexität die Kosten für einen eigenen Anwalt übernehmen müssen. Nicht selten bestehen auch über die Krankenkasse oder bei anderen Versicherungen Rechtsschutz für Personenschäden, daher unbedingt die Police studieren.

 

Spätestens dann, wenn die Haftung von der Gegenseite ganz oder teilweise abgelehnt oder das Verfahren hinauszögert wird (Zermürbungstaktik), empfiehlt es sich, sich über die Möglichkeiten und Kosten für ein Klageverfahren anwaltschaftlich beraten und vertreten zu lassen. Klarheit über die Ansprüche und das Verfahren können zudem helfen, die Schadenabwicklung mit mehr Distanz zu sehen. 

Vielseitige Erfahrung

Ich bin seit vielen Jahren im Haftpflichtrecht insbesondere für Rechtsschutzversicherungen tätig und habe mich so fortlaufend spezialisiert. Während meiner Zeit bei Prof. Dr. iur. Hardy Landolt, einer Schweiz weit bekannten Ikone im Haftpflichtrecht, konnte ich zusätzliches Spezialwissen aneignen. Als nebenamtlicher (Straf-)Richter am Bezirksgericht Höfe habe ich die Denkweise eines Gerichts im Haftpflicht kennenlernen. Ich arbeite kundennah und praktisch, immer mit dem Anspruch, die Schadenregulierung so rasch als möglich abzuschliessen. Bei Langzeitverfahren kommen mir bzw. meinen Klienten zudem meine Fähigkeiten als personal Coach zugute. Profitieren Sie von diesen vielfältigen Erfahrungen für Ihre Angelegenheit.

 

Sind Sie von einem Unfall oder einem anderen schädigenden Ereignis betroffen und wollen Schadenersatzansprüche geltend machen?

Rufen Sie mich an und vereinbaren einen Gesprächstermin. Gerne kläre ich Sie über alle wesentliche Punkte auf.

Business Team