Arbeitslosenversicherung (ALE)

In der Schweiz sind von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen gegen die Folgen von Arbeitslosigkeit versichert, sofern die Leistungskriterien wie etwa die Betragszeit erfüllt sind.

Dabei richtet sich die Höhe und Dauer der Arbeitslosenentschädigung u.a. nach den persönlichen Eigenschaften der versicherten Person wie etwa das Alter etc., der Beitragszeit, der Höhe des versicherten Verdientes etc.


Hier eine Auswahl der in Praxis vorwiegend strittigen Bereiche: Die Erfüllung der Beitragszeit bzw. hat man genügend ALE-Beiträge vor dem Eintritt der Arbeitslosigkeit eingezahlt? Oder manchmal, wenn die Arbeitgeber keine Beiträge leisten und auch keine Lohnabrechnungen ausgestellt haben, kann es passieren, dass die Arbeitslosenkasse in Abrede stellt, dass überhaupt gearbeitet worden ist. Der grösste Block an Rechtsfällen sind wohl die sogenannten Einstelltage wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit oder ungenügenden Stellenbemühungen. Im Prinzip sind das von der Kasse verhängte Sanktionen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Arbeitslosenkassen nicht selten den Sachverhalt einseitig zu Lasten der versicherten Personen auslegt. Man denke beispielsweise an eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses wegen Mobbing oder Krankheit oder andere Konstellationen, wo sich die Verhältnisse weitaus komplexer präsentieren. Bei den Stellenbemühungen übersehen die Kassen zeitweilen, dass gerade in schwierigen Zeiten wie etwa der Corona-Krise gar keine Stellen vorhanden sind.


Nach sehr vielen Beschwerdeverfahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine anwaltschaftliche Intervention oft Klarheit und ein gutes Resultat bringen kann, denn oft ereignen sich Fehler auf Seiten der Kasse infolge hoher Arbeitslast, unerfahrenes Personal etc.


Sind Sie mit einer negativen Verfügung der Arbeitslosenkasse konfrontiert? 

Gerne stehe ich Ihnen für Instruktionsgespräch mit meiner langjährigen Erfahrung in diesem Bereich zur Verfügung.